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Katharina in der Glockenstube

Die neue Glocke wurde in den Südwestturm gehoben
Katharina in der Glockenstube
Katharina in der Glockenstube
Innerhalb weniger Minuten schrauben die Mitarbeiter der Glockenfirma die neue Glocke vom Weihebock, damit sie in den Turm gezogen werden kann. © Bistum Limburg

Am Dienstag, 19. November, ist die neue Katharina-Kasper-Glocke in den Limburger Südwestturm eingezogen. Mit Hilfe eines Krans wurde die 376 kg schwere Glocke auf eine Höhe von 42,5 Metern angehoben und dann durch ein Fenster in den Turm gebracht. Zur Montage der Glocke kamen mehr als hundert Schaulustige, darunter auch Schülerinnen und Schüler der Limburger Marienschule, auf den Limburger Domberg.

Dompfarrer Gereon Rehberg erinnerte in seiner Ansprache daran, dass es ein langer Weg war, bis die Glocke eingesetzt werden konnte. Er erzählte vom Glockenguss in Gescher im Juni diesen Jahres: „Es war einer der heißesten Tage im Sommer mit 42 Grad. In der Glockengrube selbst war es noch heißer. Die Glockenspeise hatte eine Temperatur von 1500 Grad.“ Nachdem der Guss gelungen war, wurde die Glocke im August nach Limburg gebracht und im Oktober von Bischof Georg Bätzing geweiht. Nun findet sie ihren Platz in der Glockenstube. Bevor die Glocke in den Turm gehoben wurde, schlug der Dompfarrer sie noch drei Mal an. Am 30. November, dem Vorabend zum 1. Advent und damit dem Beginn des neuen Kirchenjahres, wird sie dann das erste Mal mit dem Domgeläute zu hören sein.

Das eigentliche Einsetzen der Glocke dauerte nur wenige Minuten. Innerhalb kürzester Zeit schraubten die Mitarbeiter der Glockenfirma die Glocke vom sogenannten „Weihebock“, einem Holzgestell an dem die Glocke bis dato hing, ab und hängten sie am Kran ein. Fünfzehn Minuten später konnte sie durch einen  in den Turm gezogen werden, das nur wenige Zentimeter breiter ist, als die Glocke selbst. Die Montagearbeiten sollen noch in dieser Woche beendet werden.

© Bistum Limburg
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Die beste Namenspatronin

Die Glocke ist der Bistumsheiligen Katharina Kasper gewidmet. „Katharina Kasper ist für uns die Ordensgründerin der Kongregation der Armen Dienstmägde Jesu Christi“, erklärte Domdekan und Weihbischof Dr. Thomas Löhr. „Wir kennen sie von ihrer Geschichte her als eine ganz bescheidende junge Frau aus einem kleinen Dorf im Westerwald, die einen Orden gegründet hat, der heute weltweit auf vier Kontinenten präsent ist und in ihrem Geist wirkt für Kranke, Arme und in der Erziehung von Kindern.“ Für ihn ist die Ordensgründerin die beste Namenspatronin für diese Glocke. „Die bisherigen Glocken tragen große Namen wie Georg, Nikolaus, Erlöser, Maria und Josef. Jetzt kommt mit ihr eine Frau, die uns sehr nahe steht. Mit Katharina Kasper verbinden viele Menschen in unserem Bistum etwas – in besonderer Weise seit ihrer Heiligsprechung im Oktober 2018“, sagte Löhr.

Der Bürgermeister der Stadt Limburg, Dr. Marius Hahn, war ebenfalls zur Einsetzung der Glocke auf dem Domberg. „Es ist ein ganz besonderes Ereignis für die Limburger“, sagte Hahn. „Hier dabei sein zu können, das erfüllt mich mit Stolz.“

Einzug der Glocke

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